Treffen des Pflegebündnisses in 2019

Beim ersten Treffen des Bündnisses im neuen Jahr haben wir die Termine für die regelmäßigen Treffen des Pflegebündnisses für 2019 vereinbart.

Hier kommen sie zum dick im Kalender markieren und vormerken:

Mi, 6.3.

Mi, 10.04.

Di, 4.6.

Mi, 17.7.

Di, 10.9.

Mi, 23.10.

Di, 3.12.

Wir treffen uns jeweils um 18:30 Uhr abwechselnd im Haus der Begegnung, Gewerkschaftshaus oder den Räumen der Betriebsseelsorge.

Der genaue Ort wird hier mitgeteilt. Interessierte sind herzlich eingeladen!

Wir haben schon einige Ideen für Veranstaltungen und Aktionen gesponnen. Der gemeinsame Einsatz für eine gute Pflege geht weiter!

Neues Jahr – neue Treffen

Nach dem erfolgreichen Start des Bündnisses im Jahr 2018 wollen wir auch in 2019 wieder aktiv werden. Im Januar geht es wieder los mit den ersten Treffen.


Das Bündnis für die Pflege Ulm trifft sich

am 24.01. um 18 Uhr

im Haus der Begegnung Ulm, Clubraum

Beim ersten Treffen in 2019 wollen wir Ideen fürs neue Jahr spinnen und schon erste Planungen für Veranstaltungen und Aktionen anstellen.

Bekannte und unbekannte Interessierte sind zum Treffen herzlich eingeladen!

Die Selbsthilfegruppe beruflich Pflegender trifft sich

am 30.01. um 19 Uhr

im Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ), Erika-Schmid-Weg 3, 89075 Ulm-Böfingen

zum Thema Arbeitssicherheit

auch hier herzliche Einladung an alle Interessierten!

Positionspapiere zur Situation in der Pflege

Die momentan diskutierten Meinungen im Bündnis zur aktuellen Situation in der Pflege haben wir in zwei Positionspapieren festgehalten.

Das erste Papier wurde bei mehreren Treffen des Bündnisses besprochen und stellt den aktuellen Stand der Diskussionen im Bündnis dar. Der Text ist im Link einsehbar:

Der zweite Text stammt von kollektiv.26 -Autonome Gruppe Ulm. Die Gruppe ist Teil des Bündnisses. Es handelt sich um eine detailliertere Ausarbeitung, die sich mit den Positionen im Bündnis weitestgehend deckt.


Pflege-Bündnis in Aktion

Mit der Aktion „Geld oder Pflegen – Rendite oder Leben“ ist das Ulmer Bündnis für die Pflege am 21.11. an die Öffentlichkeit getreten. Das Bündnis hat mit einer Straßenaktion und einem ökumenischen Gottesdienst auf den wirtschaftlichen Druck im Gesundheitssystem und seine Auswirkungen auf die Pflege aufmerksam gemacht.

Bett und Bus am Buß- und Bettag

Ein Pflegebett auf dem Sophie-Scholl-Platz, das gibt es nicht alle Tage. Der Blickfänger in Ulms neuer Mitte sollte die Passanten auf die Aktion des Ulmer Bündnis für die Pflege aufmerksam machen.

Am Stand selbst  gab es dann Mitmach-Aktionen, wie z.B. das Pillen-Roulette. Hier mussten die interessierten Passanten unter Zeitdruck und mit Störfaktoren Medikamente zuteilen. „Pflegekräfte müssen oft unter hohem Zeitdruck und im Stress höchst verantwortungsvolle Tätigkeiten verrichten. Eine Verwechslung z.B. von Medikamenten kann gravierende Folgen haben. Wir Pflegekräfte brauchen für unsere Arbeit mehr Zeit und weniger belastende Arbeitsbedingungen“, so einer der Aktivisten.

Das Pillen-Roulette

Dass der Einsatz für eine bessere Pflege nicht nur Sache der Beschäftigten selbst ist, darauf möchte das Bündnis aufmerksam machen. „Pflege geht uns alle an. Wir als Gesellschaft müssen uns fragen, wie viel uns die Pflege der alten, kranken und hilfsbedürftigen Menschen wert sein soll. Wir vom Bündnis meinen: Sie muss uns allen mehr wert sein“, sagt Jo Aubele von der Fachstelle Jugend.Arbeit.Bildung, einer der Bündnispartner.

TeilnehmerInnen der Aktion

„Mehr Wertschätzung für die Pflege“, diesem Thema folgte auch ein ökumenischer Gottesdienst, der am Abend in der Ulmer Lukasgemeinde stattfand. Pflegekräfte, Evangelische Klinikseelsorge, katholische Betriebsseelsorge und die Lukasgemeinde gestalteten den Gottesdienst am Abend des Buß- und Bettag. Der Termin für die Aktion war nicht zufällig – der Buß- und Bettag wurde deshalb gewählt, weil er als gesetzlicher Feiertag zur Finanzierung des Arbeitnehmeranteils der Pflegeversicherung abgeschafft wurde.

Das Ulmer Bündnis für die Pflege möchte in Zukunft Menschen und Organisationen, die in der Pflege unterwegs sind, vernetzen und die Situation der Beschäftigten in ambulanter und stationärer Pflege, aber auch von pflegenden Angehörigen mit Aktionen und Veranstaltungen in die lokale Öffentlichkeit tragen.

Ein Video von der Aktion findet sich hier